Hund Kurt

Der ca. einjährige Heideterrier Egon (Schulterhöhe ca. 45 cm, KM ca. 15 kg) gehört zu unseren „Sorgenkindern“. Es liegt nicht an Egon selbst, sondern einfach an der Tatsache, dass er ein Jagdhund ist, dessen Rasse insbesondere für die Wildschweinjagd benutzt wird. Ihn in dieser Richtung hin auszubilden, sind wir natürlich nicht in der Lage, hierfür Bedarf es erfahrene Leute, die Egon bestenfalls auch für die Jagd einsetzen könnten.
Die Menschen, die ihn sich angeschafft hatten, ahnten wohl nicht was sie sich da ins Haus geholt hatten, möglicherweise sind sie nur rein nach den Äußerlichkeiten gegangen und immerhin gibt es auch andere Jagdhunderassen welche in Städten gehalten und nicht auch nur im Entferntesten ihrer Rasse entsprechend eingesetzt werden.
Nach Egons „davon laufen“ in einen Supermarkt, erfuhren zwar die Besitzer das ihr Hund inzwischen ins Tierheim gebracht wurde, bloß abgeholt wurde er nie. Wir können nur mutmaßen, dass die Besitzer mit ihm überfordert waren und mit dem Wissen, dass der Hund untergekommen ist, sich gut damit arrangieren konnten.
Leider können auch wir Egon nicht annähernd das an Zeit und Training aufbringen was dieser intelligente Hund an täglicher Förderung braucht. Kontakte mit Jägern, verliefen bislang erfolglos, auch wenn es immer mal wieder Hoffnungsschimmer gab, dass Egon doch endlich aus dem Tierheim ausziehen kann.
Nun versuchen wir es doch über die Website. Selbst wenn wir keine Jäger finden, so hoffen wir doch auf sehr kundige und erfahrene Menschen, die sich Egon zu einem angenehmen Weggefährten erziehen können. Viele gemeinsame Unternehmungen, z.B. ausgedehnte Wanderungen, aber auch Hundesport, wäre wünschenswert für diesen agilen Hund, bei dem es derzeit auch noch an der Leinenführigkeit hapert. Vorzugsweise sollten dies Menschen sein, die nicht mehr bzw. nur wenig außer Haus arbeiten. Sie sollten auf jeden Fall sehr viel Zeit aufbringen um mit dem Hund intensiv arbeiten und trainieren zu können.
Eine zeitweilige Zwingermöglichkeit bzw. ein extra Hundezimmer während Abwesenheit der neuen Halter wird eventuell anfangs erforderlich sein, nur um sicher zu gehen, dass nichts durch Egon kaputt gemacht wird. Ansonsten setzen wir einen intensiven Kontakt zum Menschen voraus. Die Anwesenheit anderer Hunde ist gut vorstellbar, von anderen Tieren in Haus und Hof, raten wir ab.
Immer wieder erleben wir, dass sich vor dem Wunsch ein Tier zu übernehmen, gar nicht oder nur ungenügend informiert wird. Wir können ihnen nur empfehlen, sich ausführlich über die Rasse Heideterrier zu informieren.
Ebenfalls noch einen Tipp, da wir es jetzt während der Urlaubszeit nahezu täglich erleben. Sollten Sie Interesse an Egon haben, aber auch in den kommenden Wochen in den Urlaub fahren wollen, melden Sie sich bitte erst nach dem Urlaub. Die „Kennenlernzeit“ für Wochen zu unterbrechen, wäre für Egon sehr von Nachteil.
Schreiben Sie uns bitte, bei Interesse, eine Mail unter Angabe einer Tel. Nr.


Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Der große Bernhardiner Mix Rüde kam im März in einem furchtbaren Zustand ins Tierheim. Das Fell seines gesamten Hinterteils war verklebt von getrocknetem Blut und Eiter. Der arme Kerl stank fürchterlich. Zum Glück fasste er uns gegenüber relativ schnell zutrauen und so konnten wir nachschauen worin das Übel lag. Was wir sahen, erschreckte uns sehr. Josef hatte offensichtliche schon einige Zeit zuvor eine schwere Hodenverletzung erlitten. Der Hoden war als solches nicht mehr erkennbar und hochgradig vereitert. Gefunden wurde er in einer wenig bewohnten Gegend in Halle, wo er orientierungslos rumlief. Das der schwerverletzte Hund dort ausgesetzt wurde war naheliegend.
Es folgten Wochen der Behandlung mit Antibiotika, bevor das was noch vom Hoden übrig war komplett entfernt werden konnte.
Josef geht es inzwischen blendend. Er hat gut zugenommen. Sein Körpergewicht beträgt jetzt ca. 62 kg bei einer Schulterhöhe von ca. 75 cm. Nur das Fell am Hinterteil hat nach der OP noch nicht seine ursprüngliche Haarlänge erreicht.
Das Josef kein Hund für eine Stadtwohnung ist, versteht sich von selbst. Auch vermuten wir, dass er nur draußen gehalten wurde, da er auch sofort die Hundehütte benutzte die in seinem Zwinger stand. Eine Hütte wird nur von wenigen Hunden gleich auf Anhieb angenommen.
Eine Außenhaltung streben wir für Josef auch an, welches aber nicht bedeutet, dass er lediglich zum Bewachen eines Grundstücks übernommen wird. Dieser vom Wesen her freundliche Hund, braucht Anschluss zum Menschen und sollte diese keinesfalls nur zur Futterübergabe sehen.
Ein Kennenlernen Josefs ist allerdings mit einigem Zeitaufwand verbunden und wird von einem Pfleger begleitet. Auch wenn Josef bei ihm bekannten Personen unauffällig im Verhalten ist, so ist doch das Gelände des Tierheimes „das Seine“ und reagiert auf neue unbekannte Personen dementsprechend ungehalten bis aggressiv.
Die Interessenten für Josef sollten einiges an Erfahrung mitbringen, vor allem aber in der Lage sein, sich sicher durchsetzen zu können. Kinder unter 16 Jahren sollten nicht zur Familie gehören.
Katzen im neuen Zuhause wären vorstellbar, allerdings kann dies nicht sicher vorhergesagt werden. Zumindest am Gehege der Tierheimkatzen verhält er sich nicht aggressiv. Von Kleintieren auf dem Grundstück ist aber dringend abzuraten.

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Karim, unser zweijähriger Herdenschutzhundmischling, ist schon eine Weile bei uns im Tierheim und nun endlich bereit in ein endgültiges Zuhause umzuziehen. Karim verhält sich, typisch für einen Herdenschutzhund, fremden Personen gegenüber misstrauisch bis aggressiv. Ihm bekannte Personen akzeptiert er, jedoch kommt er mit körperlichem und stimmlichen Druck nur schwer zurecht. Bezugspersonen, die er in seiner Nähe toleriert, dürfen ihn bei Kontaktaufnahme seinerseits anfassen, streicheln und auch Fellpflege betreiben. Im Tierheim verträgt er sich mit allen weiblichen Artgenossen und wäre daher sicherlich auch als Zweithund zu einer Hündin gut zu vermitteln. Rüden hingegen verhält er sich ungehalten, lässt sich aber trotzdem abrufen.
Für Karim suchen wir unbedingt Menschen, die Erfahrung im Umgang mit Herdenschutzhunden haben und diesen eine artgerechte Aufgabe zukommen lassen können, zudem wäre ein weitläufiges Gelände Voraussetzung. Eine längere Kennenlernphase halten wir für angebracht.



Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Der fünfjährige Belgische Schäferhund ( Malinois ) kam aus nicht optimalen Verhältnissen zu uns. Sein letzter Besitzer, welcher „Theo“ nach eigenen Angaben auch noch nicht solange hatte, gab ihn zu dem aus Mangel an Zeit ins Tierheim. Zeit ist aber genau das, was der große (65 cm Schulterhöhe) kräftige Rüde braucht. Von seinem Leben als Welpe und Junghund, liegen keine Hinweise vor. Wir können also nur erahnen, was alles nicht zufriedenstellend in „Theos“ Leben war und das war offensichtlich eine ganze Menge. Von der Pflege und Haltung angefangen bis hin zu unzureichender Sozialisierung.
„Theo“ kam recht übergewichtig zu uns, seine Vorderbeine haben eine Schiefstellung, vermutlich durch Fehlernährung, aber auch ein angeborener Defekt wäre denkbar. Allerdings ist sein Körpergewicht jetzt im Normbereich, so dass die Fehlstellung der Vorderbeine kaum noch auffällt, auch ist er dadurch nicht im Geringsten im Laufen eingeschränkt. Was ein absolutes Glück für „Theo“ ist. Malinois sind wahre Energiebündel und regelrechte Arbeitstiere. Werden solche Hunde nicht entsprechend gefordert und ausgelastet, hat man natürlich später mit so einem großen Hund echte Probleme. Es ist uns bei „Theo“ noch nicht gelungen eine echte Bindung aufzubauen. Er akzeptiert uns zwar und ist im normalem Tierheimalltag unauffällig, aber für eine echte „Beziehungsarbeit“ und Training wie „Theo“ es braucht, ist viel zu wenig Zeit vorhanden. Mit „Theo“ muss behutsam gearbeitet werden. Er braucht wie alle Hunde, liebevolle Konsequenz, keinesfalls ein „hartes Rannehmen“ mit Gebrüll und Gewalt, wie man es ab und an zu hören oder zu sehen bekommt, aber auch kein unangebrachtes „Theo, würdest du jetzt mal bitte kommen“. Erreichen würde man damit gar nichts, bei Ersterem allerdings noch Aggression hervorrufen. Zwischen diesen Extremen gibt es also Spielraum den man erspüren, also dem Hund viel Einfühlungsvermögen entgegenbringen muss.
„Theo“ braucht unbedingt Menschen, welche Erfahrung mit der Rasse Malinois haben. Viel Zeit in die Erziehung investieren können und wollen, mit dem Bewusstsein, dass „Theo“ im Verhalten kein einfacher Hund sein wird. Sollte ihm was nicht passen, hat er möglicherweise keine Beißhemmung. Deshalb sollte gerade in der Anfangszeit, beim „Austesten“ und Training ein sicherer Maulkorb getragen werden. Auch wenn Malinois sehr gute Familienhunde sein können, werden wir nicht riskieren, „Theo“ an eine Familie mit Kindern abzugeben. Auch ist erstmal eine reine Wohnungshaltung nicht vorstellbar. Für „Theo“ muss es die Möglichkeit geben, gerade wenn außer den Beziehungspersonen noch andere Personen im Haus und/ oder Auslauf sind, sicher in einem Zwinger untergebracht werden zu können. Ein Bekanntmachen mit „neuen“ Personen, sollte erst erfolgen, wenn die eigene Stellung dem Hund gegenüber gefestigt ist und anerkannt wird und selbst dann ebenfalls mit Maulkorb.
Wir sind sicher, dass ein guter Gefährte aus „Theo“ werden kann, bei allen Ecken und Kanten die er mit in die neue Hund-Menschbeziehung bringt. Sollten sie darüber hinaus auch noch hundesportbegeistert sein, wäre Agility, Obedience, Canicross etc. zusätzlich eine große Bereicherung für „Theo“.

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Hund Sheldon

Sheldon, unser 5 jähriger Labrador Mischling, kam zu uns, weil sein Besitzer mit der Haltung überfordert war.
Sheldon verhält sich zu fremden Personen oft misstrauisch und unsicher. Zu seinen Bezugspersonen ist er liebevoll, verschmust und anhänglich.  
Auf Spaziergängen zeigt er sich an seiner Umwelt sehr interessiert, aber er lässt sich durch sie auch leicht ablenken. Unvorhergesehene Situationen erschrecken ihn schnell und lassen ihn dann nach vorne gehen. Gerade Radfahrer wecken seinen Jagdinstinkt. Aus diesem Grund sollten Interessenten auch körperlich in der Lage sein ihn zu führen. Sheldon hat trotz allem in der kurzen Zeit, die er hier im Tierheim ist, schon kleine Fortschritte im Training erzielt. Daher sollten Interessenten weiterhin eine Hundeschule oder einen Hundetrainer aufsuchen.
Sheldon hat einen großen Bewegungsdrang und benötigt physische und mentale Auslastung wie z.B. Fährtenarbeit.  
Sheldon wir bevorzugt an erfahrene Hundehalter in einen kinderlosen Haushalt vermittelt. Denkbar wäre auch eine Vermittlung als Zweithund zu einer Hündin.


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Wau - wir suchen ein neues Zuhause...

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