Hund Kurt

Die ca. 10 kg schwere Mischlingshündin Luna (Schulterhöhe ca. 40 cm) kam im Sommer 2022 über das Veterinäramt ins Tierheim. Über ihr vorheriges Leben ist deshalb nicht viel bekannt, ebenso wenig ihr genaues Alter. Geschätzt wird sie auf 2 – 4 Jahre. Sie zeigt uns aber mit ihrem Verhalten, dass sie nicht viel kennengelernt hat bzw. Erfahrungen machen konnte.

Luna braucht einige Zeit um sich an neue Menschen zu gewöhnen, ist das Eis aber erstmal gebrochen, ist sie sehr anhänglich und verschmust. Für die sehr intelligente und agile Hündin suchen wir aktive Leute, welche sich viel mit ihr beschäftigen können. Hundesport würde sie gut auslasten, aber auch bei Wanderungen mit dabei sein zu dürfen, wäre für die lauffreudige Luna ein großes Glück.

Da Luna in ihrem früheren Leben mit einer sehr viel größeren Hündin zusammenleben musste, welche Luna auch mit Bissen traktierte, reagiert sie mitunter heftig vor allem gegen große Hündinnen. Inzwischen hat ihre Ausführerin aber einiges erreicht, Luna lässt sich auf der Straße gut korrigieren und arbeitet auch sehr eifrig mit ihrem Menschen zusammen.

Es ist nicht bekannt, ob Luna allein bleiben kann, es sollte daher einiges an Zeit zur Eingewöhnung eingeplant werden bzw. wäre es sehr von Vorteil, wenn die neuen Halter nicht in Vollzeit tätig sind.
Luna ist nicht für Familien mit kleinen Kindern und Hundeanfänger geeignet.

Katzen und kleinere Haustiere sollten ebenfalls im neuen Zuhause nicht vorhanden sein.


Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Die vierjährige deutsche Schäferhündin Lisa ist zum zweiten Mal im Tierheim. Sie kam damals im Frühjahr 2021 in keinem guten gesundheitlichen Zustand zu uns. Sie war sehr abgemagert. Eine Annährung dauerte einige Wochen, da sie sehr ängstlich war und keine Beißhemmung hatte. Zum Glück hatte sich dies, nachdem sie Vertrauen zum Menschen gefasst hatte, schnell gelegt und bald darauf fand sich ein Zuhause für sie. Es war ein gutes neues Zuhause, sie fasste schnell Vertrauen zu ihren neuen Besitzern, es gab viel Platz und vor allem war viel Zeit für sie vorhanden. Leider kam sie im Oktober 2022 dennoch zu uns zurück, da ihre Besitzer Lisa als problematisch wahrnahmen. Sie verbellte ankommende Besucher recht aggressiv und verließ wohl auch das Grundstück zweimal auf eigene Faust und so wuchs die Unsicherheit ihrer Menschen.

Zum Glück, hatte uns Lisa nicht vergessen, so war wenigstens der neuerliche Aufenthalt im Tierheim nicht ganz so stressbelastet wie normalerweise zu Beginn bei Neuankömmlingen. Wir mussten also nicht bei Null anfangen und sie war immer noch die liebevolle Hündin, wie damals als wir sie das erste Mal abgaben. Das Lisa nach erneuter Vermittlung, vielleicht wieder ins Tierheim zurückkommt, wollen wir gern vermeiden. Wer sich für Lisa interessiert, muss sich bewusst sein, dass die Erziehung dieser jungen, sehr aktiven Hündin nicht in einigen Wochen erledigt ist, sondern es ein Leben lang eine gute Mischung aus liebevoller Konsequenz, artgerechter Beschäftigung und ganz viele Ruhe und Geduld bedarf.

Unsere Schäferhündin muss lernen Frust auszuhalten und sich auf ihren Menschen zu konzentrieren. Diese wiederum müssen in der Lage sein, Lisa zur Ruhe bringen zu können. Auf keinen Fall sollte sie noch hochgepowert und ihre Triebigkeit gefördert werden. Sinnvoller wäre Kopfarbeit, wie z.B. beim Man Trailing, bei dem Lisa ruhig und strukturiert ausgelastet werden könnte.
Wir vermitteln Lisa nicht in einen Haushalt mit Kindern. Bei Hunden entscheidet die Sympathie. Von Katzen im Haushalt raten wir ab. Des Weiteren sollten Lisas künftige Besitzer nicht in Vollzeit berufstätig sein.
Potentielle Interessenten sollten sich eventuell auf ein längeres Kennenlernen mit der wunderschönen, aber recht misstrauischen Hündin einstellen.
Hundeerfahrung ist wünschenswert bzw. der Wille eine Hundeschule bei Bedarf zu besuchen. Standfestigkeit beim Gassi gehen ist auch von Nöten, da bei Lisa die Grundkommandos noch sehr wackelig sind und die Leinenführigkeit noch zu wünschen lässt.

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Die vierjährige kastrierte Old English Bulldog Hündin Shiva (Schulterhöhe ca. 44 cm, KM 25 kg) kam als Privatabgabe zu uns. In ihrem vorherigen Zuhause kam es zu einem Vorfall mit einem im Haushalt lebenden Kind. Shiva wurde die Schuld daran zugeschrieben, aber wie so häufig ist mitnichten der Hund die Ursache. Dennoch waren wir auf alles gefasst, aber schnell war klar, dass Shiva kein Hund mit „Beschädigungsabsicht“ ist. Aggressionen sind in der Regel Ausdruck von Stress. Es gilt also im Nachhinein rauszufinden was hat Shiva so gestresst bzw. gestört, was natürlich schwierig ist, da keiner von uns in der Situation dabei war. Wir nehmen aber das Erzählte prinzipiell ernst und raten im neuen Zuhause von der Anwesenheit von Kindern ab. Auch wenn wir Shiva für sehr verträglich und freundlich Menschen gegenüber halten, wollen wir kein Risiko eingehen.
Shiva war in den ersten Tagen im Tierheim sehr ängstlich, was nicht ungewöhnlich ist, denn von jetzt auf gleich in eine völlig andere Umgebung, mit anderen Menschen, macht natürlich Angst. Zum Glück legte es sich recht schnell. Nachdem sie erst zu einer Person Vertrauen gefasst hatte, taute sie auch nach und nach bei allen anderen im Tierheim Beschäftigten auf. Fremden Menschen gegenüber ist sie immer noch recht zurückhaltend, ihre Scheu lässt aber immer mehr nach und kann inzwischen auch mit wechselnden Ausführern ohne Probleme spazieren gehen. Potentielle Interessenten sollten sich dennoch auf ein eventuell längeres Kennenlernen einstellen.
Auch auf der Straße zeigt sich Shiva oft in bestimmten Situationen noch sehr unsicher, wie zum Beispiel bei lauten Geräuschen oder sich ihr nähernden Fahrradfahrern.
Aus Sicherheitsgründen sollte der neue Besitzer daher Shiva bei neuen bzw. ihr unbekannten Situationen mit Maulkorb führen, schon allein um sich selbst sicher zu fühlen und entsprechend sicher dann auch agieren kann.
Wir selbst halten Shiva für eine ausgesprochen liebe Hündin, die unglaublich gern über die Wiese rennt und sich dabei regelrecht verausgabt.


Ein noch größeres Vergnügen bereitet ihr das Baden bzw. Schwimmen. Sie war im Sommer nicht zu halten, sobald sie eine Wasserwanne sah oder sie mitbekam, dass die Tür zum Badebecken offen war.

Sollte der neue Besitzer einen Teich besitzen und vermeiden möchte, dass die Teichbewohner regelmäßig ein „Whirlpool“ Erlebnis haben, sollte dieser gut geschützt sein. Aber auf jeden Fall würde man Shiva eine große Freude machen, wenn sie mit Schleppleine und unter Aufsicht in ein geeignetes Gewässer darf.
Mit Rüden ist Shiva sehr gut verträglich und kann gerne als Zweithund zu einem souveränen Rüden vermittelt werden. Hündinnen mag sie nicht, lässt sich aber beim Spazieren gehen problemlos an ihnen vorbeiführen, vorausgesetzt man überlässt nicht ihr die Führung.
Leider gehört Shiva zu den Rassen, bei welchen durch die Zucht gesundheitliche Probleme hervorgerufen wurden, nur um dem menschlichen Schönheitsideal zu entsprechen. An beiden Augen musste sie am sogenannten „Cherry Eye“ operiert werden, welches einen Nickhautdrüsenvorfall bezeichnet und für die Hunde eine schmerzhafte Augenerkrankung darstellt, welche im Vergleich mit anderen Rassen, häufiger bei kurzköpfigen Hunderassen auftritt. Rezidive sind aber sehr selten, so dass von neuerlichen Operationen nicht auszugehen ist.
Wir wünschen uns für Shiva ein ruhiges Umfeld, mit Besitzern welche viel Zeit für die agile Hündin aufbringen können und sie bei den Dingen, die für Shiva noch angsteinflößend sind, einfühlsam begleiten.

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Billy, ein im April 2020 geborener Mischlingsrüde kam im Juli 2022 als Privatabgabe ins Tierheim. Mit seinen ca. 15kg und einer Schulterhöhe von ca. 45 cm gehört er zu den mittelgroßen Hunden.
Er wurde über einen Verein aus Rumänien adoptiert. Seine Vorbesitzer hatten alle Möglichkeiten aus Billy einen angenehmen Weggefährten zu machen, leider lief dies wohl nicht so optimal. Wie so häufig, sind auch seine „Probleme“ hausgemacht. Ein Zusammenleben wurde zunehmend schwieriger und auch gefährlich für die Personen um ihn.Billy ist ein sehr unsicherer Hund, sowohl in Bezug auf Umweltreize als auch mit Menschen. Anderen Hunden gegenüber ist er bislang ebenfalls recht unverträglich und zeigt dies mitunter auch deutlich, allerdings hat er diesbezüglich schon kleine Fortschritte gemacht. Interessierte Hundefreunde sollten sich auf ein längeres Kennenlernen einstellen, in der ersten Zeit auf jeden Fall gemeinsam mit unseren Mitarbeitern.
Der junge Rüde wird nur zu kompetenten, hundeerfahrenen Menschen vermittelt, die seine Probleme ernst nehmen, ihn nicht unterschätzen und bereit sind konsequent an seinem Verhalten zu arbeiten und wenn nötig unter Mithilfe eines Hundetrainers. Billy wird nicht an Hundeanfänger vermittelt.

Ebenfalls sollten im neuen Zuhause keine Kinder und Kleintiere leben. Da wir mit Billy erst am Anfang stehen, wird er derzeit nur mit Maulkorb ausgeführt, da noch nicht alles bekannt ist, wie er sich in bestimmten Situationen verhält. Dies sollte auch zur Sicherheit im neuen Zuhause praktiziert werden.

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.

Hund Kurt

Timur, unser ca. im Februar 2022 geborene Kaukasischer Schäferhundrüde (ca. 60 cm Schulterhöhe und 45 kg schwer), sucht sein Traumzuhause.
Da er außerhalb von bewohntem Gebiet gefunden wurde, aber niemand ihn vermisste bzw. suchte gehen wir davon aus, dass man ihn aussetzte. Deshalb ist uns leider auch nichts bekannt wie er früher gelebt hat.
Timur ist ein typischer Junghund: ungestüm, verspielt, neugierig und zum Glück sehr menschenbezogen. Natürlich werden Besucher im Tierheim erstmal verbellt, aber nach ein paar Besuchen der Interessenten sollte sich dies schnell legen. Er benötigt noch viel Erziehung und konsequente Menschen, welche ihm Regeln beibringen und Grenzen setzen können.
Der Kaukasische Schäferhund oder auch Kaukasischer Owtscharka gehört zu den Herdenschutzhunden. Er zeichnet sich durch sein furchtloses Wesen und seinen eigenständigen Charakter aus. Gegenüber fremden Menschen zeigt er sich eher skeptisch und verteidigt sowohl seine Familie, als auch deren Grundstück. Diese Eigenschaften müssen bereits im Junghundalter, wie bei Timur, in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Timur sollte die Möglichkeit gegeben werden, entsprechend seiner Rasse, ein Haus mit Grundstück und deren Bewohner bewachen und beschützen zu dürfen. Dies schließt Anschluss an seine neue Familie mit ein.An Kinder muss er, schon allein auf Grund seiner Körpergröße und seiner Körpermasse, behutsam herangeführt werden. Erfahrung mit Herdenschutzhunden bzw. großen Hunden wäre sehr von Nutzen. Katzen wären sicher, nach entsprechendem Training kein Problem. Anderer Kleintiere sind eher sicher zu verwahren. Timur ist bedingt verträglich mit anderen Hunden.


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Wau - wir suchen ein neues Zuhause...

Miau - wir suchen ein neues Zuhause...

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